Deutscher Bibliotheksverband - dbv

05.04.2019

"Aktualisierung des Urheberrechts mit dem Ziel der rechtlichen Gleichstellung des E-Book-„Verleihs“ mit der Ausleihe körperlicher Medien, um eindeutige Regelungen für faire Lizenzvergabemodelle zu schaffen."

"Bücher erscheinen immer häufiger auch in elektronischer Version. Das verändert auch die Welt der Bibliotheken. Was ihre Nutzer immer stärker nachfragen, können Öffentliche Bibliotheken nur bedingt zur Verfügung stellen: die „Ausleihe“ auch von elektronischen Büchern. Denn nicht nur die finanziellen, auch die rechtlichen Hürden für die elektronische „Ausleihe“ in Öffentlichen Bibliotheken sind hoch. Öffentliche Bibliotheken können unter den derzeitigen Bedingungen nur die E-Books zur Ausleihe anbieten, bei denen der Verlag sein Einverständnis gegeben hat.

Aus Sicht des Deutschen Bibliotheksverbandes müssen die Rahmenbedingungen für die „Ausleihe“ von E-Books und E-Medien dringend rechtlich geklärt werden.Öffentliche Bibliotheken müssen rechtlich in die Lage versetzt werden, grundsätzlich jedes im Gebiet der Europäischen Union auf dem Markt erhältliche E-Book zu erwerben und ihren Nutzern zur Verfügung zu stellen. Das Grundrecht aus Artikel 5 Grundgesetz „…sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert unterrichten zu können…“, kann nur so gewährleistet werden."

Mehr Informationen zum Thema unter der nachstehenden URL:

https://www.bibliotheksverband.de/dbv/themen/e-books-in-bibliotheken.html

 

Die Onleihe RLP würde Ihnen gerne weitere Titel aus der aktuellen Buchproduktion anbieten. Leider haben namhafte Verlage und Verlagsgruppen (z.B. Bertelsmann, Goldmann, Rowohlt, Fischer, Lübbe usw.) entschieden, die Lizenzen für aktuelle Romane und Sachbücher nur verzögert für die Onleihe zur Verfügung zu stellen.


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