Ich bin Wittlicherin und komme aus Weißrussland

27.10.2018

Palina Fantes hob Weißrusslands Sehenswürdigkeiten hervor

Die Zuhörer erfuhren Neues aus der Geschichte und Gegenwart Weißrusslands

Weißrussland ist nur anderthalb Flugstunden von Deutschland entfernt und immer eine Reise wert

Ein Blumenstrauß zum Dank von Peter Schulze, Casino Wittlich

Seit 2005 arbeitet Palina Fantes in Wittlich und wohnt an der Mosel, aber 39 Stunden wöchentlich ist sie als Mitarbeiterin der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, wie sie in ihrem Vortrag versicherte, leidenschaftliche Wittlicherin.

Auf Einladung der Stadtbücherei Wittlich und der Casino-Gesellschaft berichtete sie in einem knapp anderthalbstündigen Vortrag über das Leben und die Gestalt ihrer Ursprungsheimat Weißrussland, einem Land, über das in Deutschland wenig bekannt ist. Dabei liegt der an die Ukraine, Lettland, Litauen und Russland grenzende Staat gerade mal anderthalb Flugstunden von Deutschland entfernt. 10 Millionen Einwohner leben in Weißrussland, davon alleine 2 Millionen in der Hauptstadt Minsk, wo Frau Fantes geboren wurde. Sie berichtete über wunderbare Museen mit großen Kunstschätzen und eine traumhafte Natur mit vielen kleinen Flüssen, die zu ausgedehnten Paddeltouren einladen. Über die Liebe zum Tanz und zur Musik und über die weißrussische Sprache, die der deutschen näher steht als die russische.

Aber sie zeigte auch Bilder des imposanten Gebäudes, das das KGB-Hauptquartier in Minsk beherbergt und schilderte sachlich die seit 1994 an währende Regierung des Präsidenten Alexander Lukaschenko, der viele Strukturen aus sowjetischer Zeit beibehielt und von zu viel Demokratie wenig hält.

Das Thema und die Referentin lockten so viele Menschen in das Casino in Wittlich, dass bald Sitzplätze fehlten und Stühle herbeigeschafft werden mussten. Die Zuhörerinnen und Zuhörer wurden mit einem fesselnden Beitrag, weißrussischem Tee und Gebäck ausgezeichnet unterhalten, informiert und bewirtet.


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